PfotenLernRaum
Tiergestützte Pädagogik- Allgemein

Tiergestützte Pädagogik- Allgemein

Pädagogik auf vier Pfoten

Tiergestützte Pädagogik im Allgemeinen

Wenn ein Tier Teil eines pädagogischen Angebots wird, geht es um weit mehr als die bloße Anwesenheit des Tieres. Tiergestützte Pädagogik wird bewusst geplant, zielgerichtet eingesetzt und an die Bedürfnisse der Kinder angepasst.

gemeinsam lernen & erleben
Was bedeutet das eigentlich?

Tiergestützte Pädagogik

Unter tiergestützter Pädagogik versteht man eine strukturierte und zielgerichtete Form der Begleitung, bei der Menschen gemeinsam mit Tieren pädagogisch gefördert werden.

Im PfotenLernRaum geschieht dies mit Unterstützung eines Hundes – aber auch andere Tiere wie Pferde oder Kleintiere können zu wertvollen „Co-Pädagog:innen“ werden.

Das Tier als Begleiter

Der Hund als Brücke.

Das Besondere am tierischen Begleiter ist, dass Tiere nicht werten. Sie begegnen Menschen unmittelbar und können dadurch eine besondere Brückenfunktion im pädagogischen Prozess übernehmen.

Gerade Situationen, die Kindern sonst schwerfallen, können durch die Anwesenheit und Einbindung des Hundes anders erlebt werden. Er kann motivieren, Ruhe hineinbringen, Kontakt ermöglichen oder einen neuen Zugang zu einer Aufgabe schaffen.

Lernen mit tierischer Unterstützung

Was kann dabei gefördert werden?

01

Aufmerksamkeit & Konzentration

Der Hund kann Kinder motivieren, sich auf eine Aufgabe einzulassen und ihre Aufmerksamkeit auf das gemeinsame Tun zu richten.

02

Sozial-emotionale Kompetenzen

Im Kontakt mit dem Hund entstehen Situationen, in denen Rücksichtnahme, Empathie, Kommunikation und der Umgang mit eigenen Gefühlen eine wichtige Rolle spielen.

03

Selbstvertrauen

Gemeinsam bewältigte Aufgaben und positive Erfahrungen können Kindern ermöglichen, ihre eigenen Fähigkeiten wahrzunehmen und sich selbst etwas zuzutrauen.

04

Kommunikation

Die Begegnung mit dem Tier schafft Gesprächsanlässe und kann neue Möglichkeiten eröffnen, miteinander in Kontakt zu treten.

05

Motorische Fähigkeiten

Viele tiergestützte Aufgaben verbinden Wahrnehmung, Bewegung und konkretes Handeln miteinander.

06

Ruhe & Wohlbefinden

In ruhigen Begegnungen kann der Hund dazu beitragen, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und Kindern Momente der Ruhe zu ermöglichen.

Ein wichtiger Bestandteil

Den Hund verstehen lernen.

Ein wichtiger Bestandteil im tiergestützten pädagogischen Arbeiten mit Hunden ist die Bissprävention.

Kinder lernen, den Hund achtsam zu beobachten, seine Körpersprache zu lesen und die eigenen Handlungen daran anzupassen.

Dabei geht es auch darum zu verstehen, dass ein Hund eigene Bedürfnisse und Grenzen hat. Vor einer Berührung wird darauf geachtet, ob der Hund Kontakt möchte und wie eine respektvolle Begegnung aussehen kann.

Tiergestützte Pädagogik mit Hund

Was ist ein Therapiebegleithund?

Therapiebegleithund Elliot

Ein Therapiebegleithund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der seine menschliche Partnerin oder seinen menschlichen Partner in pädagogischen, sozialen oder therapeutischen Bereichen unterstützt.

In welchem Bereich ein Therapiebegleithund eingesetzt wird, hängt dabei auch von der Ausbildung und dem Tätigkeitsbereich des Menschen ab.

Da ich ausgebildete Elementarpädagogin bin, liegt unser gemeinsamer Schwerpunkt im pädagogischen Bereich. Elliot begleitet mich dabei als Therapiebegleithund in meinen tiergestützten Angeboten.

Er ist dabei nicht einfach nur „mit dabei“. Sein Einsatz wird bewusst geplant und an die jeweilige Situation, die Kinder und die pädagogische Zielsetzung angepasst.

Gemeinsam als Team

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund

Um tiergestützte Pädagogik mit Hund anbieten zu können, durchläuft der Hund gemeinsam mit seinem Menschen eine spezielle Ausbildung.

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund haben wir bei Therapiebegleithunde im Weinviertel gemacht. Schauen Sie doch gerne mal vorbei: https://www.therapiebegleithunde-weinviertel.at

Nicht nur der Hund wird ausgebildet.

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund-Team umfasst theoretische und praktische Schulungen. Dabei lernt das Team, gemeinsam in unterschiedlichen Situationen sicher, respektvoll und wirkungsvoll zu arbeiten.

Hund und Mensch treten dabei als Team auf. Bereits zu Beginn wird die Eignung überprüft und nach Abschluss der Ausbildung folgt die offizielle Prüfung.

PfotenLernRaum

Der Hund als Lernpartner.

Tiergestützte Pädagogik bedeutet für uns, den Hund verantwortungsvoll und zielgerichtet in pädagogische Prozesse einzubeziehen – immer mit Blick auf das Kind und gleichzeitig auf die Bedürfnisse des Hundes.